Hilfe gegen Schwitzen

16. Juni 2009
Author: admin

* Sommer – Hilfe gegen Schwitzen

Der Sommer ist für die meisten die schönste Jahreszeit. Sonne und hohe Temperaturen bringen allerdings auch ein lästiges Übel mit sich: das Schwitzen. Schwitzen beim SportAuch wenn es sich um eine normale und körpernotwendige Funktion handelt, kann zu viel Schwitzen ein Problem werden. Medizinische Mittel können mitunter Abhilfe schaffen.

Wenn der Schweiß zum Problem wird – Hyperhidrose

Durch das Schwitzen reguliert unser Körper seine Temperatur. Daher schwitzen wir alle -manche mehr, manche weniger. Zum Problem kann das Schwitzen werden, wenn man unter einer Hyperhidrose leidet. In diesem Fall tendiert man zu einem übermäßigen Schwitzen, das ernsthafte psychische Folgen haben kann.
Mit Hilfe verschiedener Möglichkeiten kann man in solchen Fällen Abhilfe schaffen. Die radikale aber sehr wirkungsvolle Methode ist eine Behandlung mit Botox. Eine sanftere und auch preisgünstigere Option ist die Verwendung besonderer Antitranspiranten, die nicht nur die Aufgabe eines guten Deodorants erfüllen, sondern die Haut dazu bringen, die Feuchtigkeit besser zu halten.

Die Behandlung mit Botox

Die Behandlung mit Botox ist nach wie vor umstritten. Nicht nur, weil eine Behandlung je nach Umfang zwischen 600 und 1200 Euro kostet, sondern auch, weil Botox ein Nervengift ist. Die Behandlung selbst läuft recht unkompliziert ab. An den betroffenen Körperstellen wird punktgenau eine Botox-Spritze gesetzt. Das Nervengift sorgt nun dafür, dass die Nervenzellen der entsprechenden Körperregion stillgelegt werden und somit der Ausstoß von Schweiß deutlich reduziert wird. So wirkungsvoll die Methode auch ist, nach spätestens einem halben Jahr muss sie wiederholt werden. Außerdem gehören Botox-Behandlungen zu den sogenannten „alternativen Methoden“, Krankenkassen zahlen daher nur in wenigen Ausnahmefällen einen solchen Eingriff.

Alternatives Antitranspirant

Wer seinen Geldbeutel schonen will oder mögliche Nebenwirkungen einer Botox-Behandlung fürchtet, kann zunächst die Wirkung von Antitranspiranten testen. Zwar gibt es im Kaufhaus einige Deodorants, die versprechen, Einfluss auf die Schweißproduktion nehmen zu können, allerdings sind medizinische Produkte aus der Apotheke deutlich wirkungsvoller. Sie sind aufgrund bestimmter Inhaltsstoffe in der Lage, die Haut soweit zu verändern, dass diese die Feuchtigkeit besser in sich behalten kann, die Schweißbildung also abnimmt. Solche Antitranspiranten sind zudem sehr hautschonend und helfen der Haut elastisch zu bleiben. Da diese Produkte lediglich an der Hautoberfläche wirken, sind Nebenwirkungen in der Regel nicht zu befürchten. Zudem sind die meisten Antitranspiranten geruchsneutral, so dass der eigene Duft weiterhin problemlos getragen werden kann. 

Fazit

Für alle, die wirklich an einer zu hohen Schweißproduktion leiden, können diese Möglichkeiten durchaus den gewünschten Erfolg bringen. Allerdings sollte die Botox-Behandlung nur dann erfolgen, wenn alle anderen Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sind. Man darf nie vergessen: Botox ist ein Nervengift, das durchaus auch unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Diese Behandlung sollte wirklich als letzter Ausweg angesehen werden und nicht als unkomplizierte Möglichkeit unter modischen Gesichtspunkten. ( Text: D.D.E. / Foto:  © gajatz)        

* Das ist ein “Gastartikel” – Der Text stammt nicht aus meiner Feder! 
Gastartikel müssen nicht immer meine Meinung wiedergeben.
Bei medizinischen Fragen sollten Sie immer Ihren Arzt zu Rate ziehen! Auf dieser Webseite finden Sie nur allgemeine Hinweise, die nicht den Besuch bei einem Arzt ersetzen können!

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